|
Das Wasser für die "Künste"
Der Überlieferung nach schrieb man das Jahr 1168, als Salzfuhrleute im heutigen Stadtgebiet von Freiberg auf bloßer Erde silberhaltiges Erz fanden. Das große "Bergkgeschrey" hub an.
Unzählige Bergläute und Glücksritter machten sich auf den Weg, dem Gebirge seine Schätze zu entreißen.
Bald waren die leicht zu schürfenden Vorräte erschöpft. Immer tiefer drangen die Menschen in den Berg ein. Ein gigantisches Labyrinth von Stollen, Gängen und Schächten entstand.
Um die begehrten Erze gewinnen zu können, bedienten sich die Bergleute jahrhundertelang
der Kraft des Wassers.
|