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Der Bergbau auf dem Zuge zwischen Freiberg und Brand-Erbisdorf
Der Freiberger Bergbau begann vermutlich um das Jahr 1168 nach einem Silberfund nahe dem damaligen Christiansdorf.
Der Bergbau konzentrierte sich zunächst auf die Haupterzgänge zwischen den Dörfern Tuttendorf und Berthelsdorf (einschließlich Zug).
König Johann Spat
In fast regelmäßigem Ost-West-Abstand von 400 bis 500 Metern streichen die Haupterzgänge Hauptstollngang-, Turmhof- und Hohe Birke Stehender vom Muldental über das Stadtgebiet Freiberg nach Süden bis zum Seilerberg.
Namensgebend für den späteren Ort Zug war der Hohe Birke Gangzug. 1511 erstmals urkundlich erwähnt war dieser mehr als 4km lange Gangzug von der Ausbeute her der damals bedeutendste und ergiebigste Gang.
Hunt des Drei-Brüder-Schachtes
Erst nach dem Erliegen des Hohe Birker Bergbaus 1803 wurde aus dem inzwischen zur bergmännischen Streusiedlung entwickelten Gebiet 1839 die selbständiege Gemeinde Zug gebildet (heute gehört Zug als Ortsteil zu Freiberg).
Inzwischen war ein gigantisches Labyrint von Stollen, Gängen und Schächten entstanden. Um die begehrten Erze gewinnen zu können, bedienten sich die Bergleute jahrhundertelang der Kraft des Wassers: So wurden die Förder- und Wasserhebemaschinen in Gang gesetzt, Pochwerke und Erzwäschen betrieben etc.
Reines Silber auf Quarz
Da der natürliche Zulauf aus den örtlich vorhandenen Gewässern nicht reichte, wurde ein weit verzweigtes System von Wasserläufen (Kunstgräben und Röschen), Teichen und Stollen angelegt.
Nach Einstellung des Bergbaus entstand der Gedanke der Nutzung des vorhandenen Wasserpotentials zur Erzeugung von elektrischer Energie. So entstand das Kavernenkraftwerk im Drei-Brüder-Schacht, daß am 24.12.1914 in Betrieb genommen wurde.
Mitglieder des "Historischen Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft e. V."
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