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Fördermaschine des Drei-Brüder-Schachtes
Erzrolle am Aufgang zum Drei-Brüder-Schacht
Wassergöpelanlage
Scheidebank des Drei-Brüder-Schachtes
Rothschönberger Stolln
Hunt am Aufgang zum Drei-Brüder-Schacht

Technik des Bergbaus im Freiberger Revier

Mit der sauberen Energie des Wassers setzten die Bergleute Förder- und Wasserhebemaschinen in Gang, betrieben sie Pochwerke und Erzwäschen.

Da der natürliche Zulauf aus den örtlich vorhandenen Gewässern nicht reichte, um die als "Künste" bezeichnete Technik zu bewegen, schufen sie ein weit verzweigtes Netz von Wasserläufen, die sogenannten Kunstgräben und Röschen (unterirdische Kunstgräben), sowie Teiche und Stollen.

Dieses komplexe System zur Wasserversorgung und -entsorgung des Freiberger Reviers erstreckt sich von Neuwernsdorf nahe der böhmischen Grenze bis kurz vor die Tore von Meißen an der Elbe. Die zehn Teiche mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 5,5 Millionen m³ Wasser sowie ein Netz von 60 km Kunstgräben und Röschen sind dank ihrer wasserwirtschaftlichen Nachnutzung weitestgehend erhalten geblieben.

Weder die Ewigkeit des Wassers noch der Einfallsreichtum der einheimischen Bergleute konnte den Niedergang des Silberbergbaus im Freiberg-Brand-Erbisdorfer Revier aufhalten. Der rapide Verfall des Silberpreises bedeutete Ende des vergangenen Jahrhunderts das Aus für eine Reihe von Bergwerken, darunter die "Segen Gottes Herzog August Fundgrube" mit dem "Drei-Brüder-Schacht" in Zug.

Die aus der kurfürstlichen "Stolln- und Röschenadministration" (seit 1684) hervorgegangene Revierwasserlaufanstalt war nach rund 300jähriger Bauzeit gerade erst vollendet worden.

Markscheiderisches Instrument
Markscheiderisches Instrument


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